Satzung

des Vereins

"Arbeitsgemeinschaft
systemische
Kinder- und Jugendpsychiatrie e. V."

 

1

Der Verein "Arbeitsgemeinschaft systemische Kinder- und Jugendpsychiatrie e.V." hat seinen Sitz in Viersen. Er soll ins Vereinsregister eingetragen werden. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung".

 

2

(1) Der Verein hat die Förderung und Weiterentwicklung systemischer Ansätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zum Ziel und richtet sich an die Mitglieder aller ambulant oder stationär kinder- und jugendpsychiatrisch tätigen Berufsgruppen. Er dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch sowie der Vertiefung und Weiterentwicklung systemischer Konzepte und Projekte in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Weitere Aufgabenbereiche sind die Förderung der Forschung über systemisches Arbeiten im Kinder- und Jugendbereich, die Fortbildung der verschiedenen Berufsgruppen und die Förderung von Austausch und Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen in anderen Arbeitsfeldern.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche Ziele.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

3

Mitglieder des Vereins können Personen werden, die an der Förderung der Vereinsziele interessiert sind. Die Mitglieder werden durch den Vorstand aufgenommen. Für die Aufnahme genügt die einfache Mehrheit der Vorstandsmitglieder.

 

4

Jedes Mitglied ist verpflichtet, einen Mitgliedsbeitrag zu zahlen, über dessen Höhe die Mitgliederversammlung entscheidet. Über Beitragsbefreiung entscheidet der Vorstand.

 

5

Organe des Vereines sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

6

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden, wenn dies von 1/5 der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.

(2) Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat mindestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.

(3) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben

- Festlegung der Schwerpunkte der Tätigkeit des Vereins
- Wahl des Vorstandes
- Genehmigung des Haushaltes
- Entlastung des Vorstandes
- Beschlußfassung über Satzungsänderung
- Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins

(4) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder erfaßt. Zur Satzungsänderung ist eine Zweidrittelmehrheit der erschienen Mitglieder erforderlich.

(5) Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der/dem Ersten Vorsitzenden oder dessen/deren StellvertreterIn und von der/dem ProtokollführerIn zu unterzeichnen ist.

(6) Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand, spätestens bis zum 01.12. des jeweiligen Kalenderjahres.

 

7

(1) Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, einem/einer StellvertreterIn, dem/der SchriftführerIn, dem/der KassenwartIn und einem/einer BeisitzerIn. Er wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt, bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt.

(2) Die/der Vorsitzende oder die/der StellvertreterIn vertreten den Verein gerichtlich oder außergerichtlich.

(3) Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit Stimmenmehrheit der erschienenen Vorstandsmitglieder gefaßt. Der Vorstand kann seine Beschlüsse im Bedarfsfall auch im Umlaufverfahren treffen, falls kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht.

(4) Über die Beschlüsse des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der/dem Vorsitzenden oder deren/dessen StellvertreterIn und der/dem ProtokollführerIn zu unterzeichnen ist.

 

8

(1) Zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins muß die Hälfte der Mitglieder erschienen sein; von den Anwesenden müssen zwei Drittel für die Auflösung stimmen. Ist die Versammlung nicht beschlußfähig, so ist innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig ist.

(2) Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung sozialer therapeutischer und pädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Beforschung. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

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